Kenia: Traumstrände und Safari

Kenia- mehr als nur Safari


Kenia besticht vor allem durch eines: Vielfalt. Egal ob Großstadt-Feeling in Nairobi, Küstenstädte mit arabischem Flair, Mangrovenwälder, Sandstrände oder endlose Steppen und Trockenwälder – das ostafrikanische Land vereint all das.
Die Republik mit knapp 47 Millionen Einwohnern liegt im Osten Afrikas am Indischen Ozean und grenzt an Tansania im Norden, Somalia und Äthiopien im Süden sowie den Südsudan und Uganda im Westen.

Nairobi

Die Hauptstadt, die mehr als drei Millionen Kenianern eine Heimat bietet, beeindruckt durch eine mondäne Skyline. Sehenswert sind verschiedene Gebäude im Stadtkern wie die Nationalbibliothek mit ihrer schönen Deckenbemalung, das Nationaltheater, das Rathaus und das Parlamentsgebäude. Wer einen Einblick in die afrikanische Geschichte erhalten möchte, ist mit dem Nationalmuseum gut beraten. Auch das Eisenbahnmuseum ist ein spannendes Ziel für die ganze Familie, da es mit vielen gut erhaltenen Maschinen aufwarten kann.

Giraffe beim Fressen

Auch ein Vorgeschmack auf die wilde, weite Natur des Landes ist von der Hauptstadt aus möglich: Im Nairobi-Nationalpark, der nur sieben Kilometer vom Stadtzentrum entfernt eine Safari ermöglicht, sind viele Arten des ganzen Landes vertreten. Zu ihnen zählen Raubkatzen wie Leoparden, Löwen und Panther sowie viele Gazellenarten, Nashörner, Büffel und Giraffen. Letzteren können Besucher auch im Langatta Giraffe Center ganz nah kommen. Hier existiert ein Wanderpfad mit Informationen sowie ein Turm, von dem aus die langhalsigen Bewohner gefüttert werden können. Ein weiteres Highlight stellt das Elefantenwaisenhaus dar, das – um die kleinen Bewohner zu schonen – allerdings nur eine Stunde täglich für Besucher öffnet.

Die Küste

Kenias Küste ist vielfältig und bietet sowohl Strände als auch Abenteuer. Viele Lodges haben sich spezialisiert, beispielsweise auf Luxusurlauber, auf Familien, entspanntes Strandleben oder aber Trekkingtouren, andere verfügen über eine Mischung verschiedener Angebote. Natürlich sind weiße, palmengesäumte Strändeeiner der größten Anziehungspunkte. An den Küsten können jedoch auch Boots- und Schnorcheltouren unternommen werden, da an einigen Stellen sehr schöne Riffe liegen. Viele dieser Ausflüge können als Tagestouren entweder von einem Resort etwas außerhalb oder beispielsweise von Mombasa aus realisiert werden. Die zweitgrößte Stadt des Landes verfügt zudem über eine interessante Altstadt und einige Sehenswürdigkeiten, wie die historische Markthalle. Hier finden sich die unterschiedlichsten Architekturstile aus arabischen und portugiesischen Kolonialzeiten – auch aufgrund des kulturellen Gemischs wird den Bewohnern eine gewisse Gelassenheit nachgesagt.

Strand in Kenia

Endlose Savannen

Es ist kaum möglich an Afrika zu denken und nicht gleichzeitig die Weite der Steppen mit den darin ziehenden Tierherden vor Augen zu haben. Tatsächlich ergeben sich in dem großen Land zahlreiche Möglichkeiten, eine spannende Safari zu erleben. Am bekanntesten ist wahrscheinlich die Massai Mara als Teil der Serengeti. Dabei handelt es sich um eine Hochebene, die nach dem darinliegenden Fluss Mara und dem Volk der Massai benannt wurde. In der weitläufigen Savanne finden sich vor allem Großtierherden wie Zebras und Gnus, aber auch viele Antilopenarten und Giraffen, Krokodile und Flusspferde. Wer Glück hat, kann Löwen oder Hyänen bei oder nach der Jagd beobachten.

Ebenso interessant, besonders der Elefantenherden, aber auch des sehr diversen Landschaftsgefüges wegen, ist der Amboseli-Nationalpark. Hier grenzen Sümpfe, Steppen und Akazienwälder dicht aneinander, alles vor dem großartigen Panorama des Kilimandscharo-Massivs.
Den größten Nationalpark-Komplex des Landes bilden der Tsavo-East- und der Tsavo-West-Nationalpark. Auch hier sind ausgesprochen viele Elefanten zu sehen, die aufgrund des eisenhaltigen Staubs rot eingefärbt daherkommen. Während der östliche Teil vor allem aus trockeneren Landschaften besteht, weist der westliche dichtere Vegetation auf.

Elefant beim Staubbad

Berge und Wälder

Wer bei Afrika jedoch nur an Wüste und Steppe denkt, der liegt falsch. Immerhin nennt Kenia mit dem Mount Kenya einen 5000er sein Eigen, der höchste Gipfel in einem ganzen Massiv zerklüfteter Berge. Hier finden sich dicke, trockenangepasste Sukkulenten direkt vor einem Panorama aus Schnee und Eis, eine Welt karger Schönheit. Keine 500 Kilometer südlich liegt der noch höhere Kilimandscharo, direkt hinter der tansanischen Grenze.Waldfans kommen zum Beispiel im geschützten Kakamega-Regenwald auf ihre Kosten, wobei es sich hier um den einzigen echten Regenwald Kenias handelt, der mit großer Artenvielfalt aufwartet. Ein ganz anderes, aber ebenso spannendes Spektrum zeigt der Arabuko Sokoke-Nationalpark, der einen gefährdeten Trockenwald umfasst.

der Kilimandscharo




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