Sri Lanka- vom Regenwald zum Sandstrand

Sri Lanka, nicht größer als Bayern aber dafür ein vielseitiges Reiseland!

Wir starten unser Abenteuer Sri Lanka im August . Im August ist  eigentlich Regenzeit. Ein bisschen Regen stört uns nicht, sagen wir uns, das kennen wir ja aus Hamburg… Was muss ich euch sagen: die ganzen 14Tage hat es vielleicht ein- oder zweimal ganz kurz geregnet.

Los geht es also von Hamburg mit Emirates via Dubai nach Colombo.  „Ayubowan“ so werden wir überall herzlich auf Singhalesisch von den freundlichen Bewohnern des Inselstaats, im indischen Ozean begrüßt.

In Colombo selbst wollten wir nicht bleiben. Colombo ist mit zwei Millionen Einwohnern die größte Stadt des Landes. Für uns ist sie aber alles andere als eine aufregende Stadt.

Buddah Statue

Es fehlt das abenteuerlich-exotische Flair, das so viele andere Metropolen des indischen Subkontinents auszeichnet. Ebenso wenig gibt es  weltbewegende Sehenswürdigkeiten, die eine Erkundung wert sind.

Negombo

Unser Ziel für die erste Nacht,  ist daher Negombo. Diese Stadt ist ein kleiner aufstrebender Küstenort, direkt am Strand.  Negombo ist oft die erste oder letzte Station eines Urlaubs in Sri Lanka. So auch für uns, denn Negombo liegt viel dichter am am Flughafen als Colombo selbst und  an eins sollte man auf Sri Lanka immer denken: das Reisen von A nach B nimmt immer sehr viel Zeit in Anspruch.

Für diese erste Etappe Colombo Flughafen – Negombo setzen wir uns also in ein TukTuk. Dies wird noch sehr häufig unser Fortbewegungsmittel sein.Unsere ersten 5Tage stehen ganz im Zeichen der Besichtigungen, also machen wir uns auf den Weg ins Landesinnere.

Sigiriya und der Höhlentempel von Dambulla

Sigiriya der Löwenfels mit seinen ca.1500 Jahre alten Wandmalereienvon den sogenannten Wolkenmädchen, gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Er ragt fast 200 Meter über die Ebene empor und bietet einen sagenhaften Ausblick.

Felsen von Sigiriya

Dambulla der Höhlentempel ist auch wirklich einen Besuch wert. Hier muss man allerdings ein bisschen hartnäckig bleiben, denn vor dem Eintritt der Höhle möchten die Guides gerne Geld für das Aufpassen der Schuhe haben, die man vor dem Betreten der Anlage ausziehen muss. Die Höhlen sind aus verschiedensten Epochen der buddhistischen Geschichte. Die Malereien und die Buddha Statuen sind schon beeindruckend. Nicht vergessen Knie und Schultern müssen bei Besichtigung von Buddha Statuen immer bedeckt sein!

Höhlentempel Dambulla

Nach diesen kulturellen Tagen im Landesinneren von Sri Lanka fahren wir mit unserem privaten Fahrer weiter Richtung Kandy. Von Mietwagen sollte man auf Sri Lanka eher Abstand nehmen. Besser ist es sich einen Fahrer mit Auto zu mieten. Der kennt sich bestens aus, auch mit den Straßenverhältnissen und bingt uns sicher über die Insel.  In Kandy  wollen wir am nächsten Tag in den Zug steigen. Eine Zugfahrt durch das Hochland von Sri Lanka ist ein Muss auf jedem Reiseplan. Die Aussichten sind einfach beeindruckend und die Zugfahrt an sich ist auch ein reines Erlebnis.

Zugfahrt von Kandy nach Colombo

Kandy

Für Kandy bleibt uns daher leider gar nicht viel Zeit. Im Schnelldurchlauf besichtigen wir die Stadt. Wegen einer Parade sind heute viele Teile der Stadt gesperrt.  Wir gehen kurz an den See, der großer zentraler Orientierungspunkt der Stadt ist. Dann besichtigen wir noch den Zahntempel. Früh am nächsten Morgen geht dann auch schon unser Zug nach Mirissa. Wir möchten jetzt nach den vielen kulturellen Sehenswürdigkeiten doch auch endlich die traumhaften Strände Sri Lankas kennenlernen.

Baden ? Na klar!

Unsere Badestopps machen wir in  Mirissa , Tangalle  und Dikwella . Von hier aus unternehmen wir jetzt nur noch kurze Ausflüge. Wir machen einen zweitägigen Ausflug in den Udawalawe National Park mit seiner Aufzuchtstation für Elefantenwaisenkinder und einen Tagesausflug nach Galle und Matara. Ansonsten genießen wir das Surfen, Baden und das „süße Nichtstun“, herrlich !

Strand Mirissa

Fischerboot am Strand Dikwella

 

Udawalawe Nationalpark – eine beeindruckende Safari zu den Elefanten

Safari Zeit,  ein Highlight für mich! Ich wollte unbedingt  Elefanten in freier Wildbahn sehen. Schon die Landschaft dorthin ist beeindruckend. Ein riesiger See und eine unendlich erscheinende Ebene mit Bergen im Hintergrund.

Wasserbüffel

Schon bald begrüßen uns die ersten vierbeinigen Parkbewohner; eine Herde Wasserbüffel räkelt  sich in unmittelbarer Nachbarschaft von Krokodilen in einem großen Wasserloch. Bald darauf entdecken wir  unsere ersten Elefanten. Zunächst noch gut getarnt hinter vielen Sträuchern, doch als wir eine große freie Böschung erreichen, sehen wir riesige Herden von diesen so schönen friedvollen grauen Riesen.

Elefant

Was für ein toller Anblick, ich kann mich kaum satt sehen. Krönender Abschluss ist die Aufzuchtstation der Elefantenbabys.  Die Kleinen haben ihre Herde verloren. Hier werden sie afgezogen, bis sie alt genug sind, um wieder ausgewildert zu werden.

 

Galle und Matara

Galle, ist die für mich schnuckeligste Stadt der Insel,  mit ihren alten Kolonialhäusern, Kopfsteinpflaster und dem imposanten Fort mit den mächtigen Wallanlagen, denen selbst der Tsunami 2004 nichts anhaben konnte. Ein Spaziergang um die Altstadt auf den historischen Mauern des niederländischen Forts ist auf jeden Fall lohnenswert.

Fort Galle

Und in manchen Geschäften und Cafes hat sich auch etwas kolonialer Charme erhalten. Diese Stadt lohnt sich, um seinen Lieben zu Hause etwas Schönes mit zubringen.

In Matara  befinden wir uns in der südlichsten Stadt Sri Lankas. Um dort hin zu kommen, nehmen wir den Bus und steigen nach einer wilden Fahrt direkt vor dem Busbahnhof aus. Wir fangen gleich mit der Besichtigung der ersten  Sehenswürdigkeit an. Das Kloster Chula Lanka .

Kloster Chulalanka

Das Kloster liegt auf der Insel Parari Dupatha die durch eine Brücke mit Festland verbunden ist. Das Highlight ist jedoch ein kurzer Ausflug nach Dondra, mit dem 8-eckigen Leuchtturm. Diesen darf man für wenig Geld besteigen und wir werden mit einem traumhaften Rundblick belohnt. Von hier bis zur Antarktis gibt es nur noch Wasser, Meer und Ozean.

 

Unser Urlaub neigt sich leider langsam dem Ende zu und wir steigen am vorletzten Tag wieder in den Zug Richtung Colombo. Von hier aus geht es weiter mit dem Bus nach Negombo. Negombo ist wieder  unsere Station auf dem Rückweg zum Flughafen am nächsten Morgen. Noch einmal gebießen wir den Sonnenuntergang , wenn der große orangerote Ball im indischen Ozean versinkt. Wir lassen all die tollen Erlebnisse Revue passieren lassen.

14 Tage sind viel zu kurz um alles gesehen zu haben. Die Ostküste reizt uns für die  nächsten Abenteuer.

Sri Lanka wir kommen wieder…

 

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