Pisa – der Turm ist schief !

Wunderschöne Toskana !

Bei meiner Reise durch die Toskana komme ich am schiefen Turm von Pisa nicht vorbei.

Mitten in Pisa steht der schiefe Touristenmagnet, der natürlich nicht „schief“ geplant war. Eigentlich war der Turm als freistehender  Glockenturm geplant, doch 12 Jahre nach Baubeginn  fing der halbfertige Turm an sich zu neigen. Die Italiener stoppten den weiteren Bau für 100 Jahre. Dann wurden weitere 4 Etagen gebaut. Es dauerte weiter 100 Jahre, bis der Glockenturm fertig gestellt wurde. Das war 1372!

Der schiefe Turm von Pisa

Nachdem der Turm viele Jahre für die Besucher gesperrt war, kann man ihn seit 2001 wieder für Besucher geöffnet. In kleinen Gruppen von 40 Personen kann man den 55 m hohen Turm bis ganz nach oben steigen.  Der schiefe Turm von Pisa ist nicht das schiefste Gebäude der Welt, wohl aber das schiefste Gebäude, welches eigentlich gerade geplant war.Ich lasse mir den Spaß nicht nehmen und mache auch ein typisches Touristenfoto.

Der Turm ist wirklich schief!

Der Turm ist aber nicht alles was Pisa zu bieten hat. Pisa selbst besteht aus vier historischen Stadtvierteln. Es gibt viele Kirchen und Museen zu besichtigen. In der Nähe des Turms findet man den Dom zu Pisa – den Dom Santa Maria Assunta. Pisa hat den ältesten botanischen Garten der Welt, der im Jahre 1543 gegründet wurde. Er ist also über 500 Jahre alt!

 

In der Toskana gibt es so viele schöne Städte

Auch nicht weit entfernt ist das Meer. Hier, von Livorno aus (nur einige Kilometer von Pisa entfernt) starten täglich mehrere Fähren zur wunderschönen Insel Sardinien.

Einen weiteren Abstecher, der sich auf jeden Fall lohnt, mache ich nach Lucca. Nur ca. 20 Km von Pisa entfernt befindet sich diese hübsche Stadt mit romanischen Kirchen, mittelalterlichen Türmen und großen Plätzen.

Der wohl bekannteste Sohn der Stadt ist Giacomo Puccini.

Die von 6 Toren durchbrochene, an einigen Stellen 30 m breite Stadtmauer, ist heute noch sehr gut erhalten und zu einer Art Stadtpark umgebaut. Sie lädt zum Bummeln, Radfahren und Joggen ein. Auf der gut 4 km langen Mauer  laufe ich einmal um das historische Zentrum von Lucca herum. Hier in Lucca ist das Fahrrad noch eins der beliebtesten Fortbewegungsmittel. Im Zentrum findet man so gut wie keine Autos.

 

 




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