Wien – Hauptstadt Österreichs

Wiener Prater oder Wiener Schnitzel ?

Die Anreise erfolgt , wie immer per Lufthansa. Es gibt am Tag drei Direktverbindungen ab Hamburg und nach 1,5 Stunden Flugzeit ist Wien, die Hauptstadt Österreichs, schnell erreicht.

Die Stadt Wien

Mit rund 1,5 Millionen Einwohner zählt Wien zu der bevölkerungsreichsten Metropole der Republik. Die Stadt war jahrhundertelang kaiserliche Reichshauptstadt und Residenzstadt der Habsburger und damit als Hauptstadt des Heiligen Römische Reiches ein kulturelles und politisches Zentrum Europas.

Nach Ankunft am Wiener Flughafen gibt es die Möglichkeit mit der CAT (City Airport Train) in 16 min. nonstop recht zügig in die Innenstadt zu gelangen  (Einzelfahrt € 10,- / Hin und rück € 18,-).

Wir haben uns für die etwas günstigere, aber auch längere Variante entschieden und sind per S- und U-Bahn in die Stadt gefahren. Hier empfiehlt sich ein 24h / 48h  bzw. 72h Netzticket. (€ 5,70 pro 24h)

Die Unterkunft

Wir wohnen im Hotel Rainers, ein 2009 neueröffnetes 4-Sterne Haus. Es liegt relativ zentral, wenn auch nicht gerade in der allerbesten Gegend. Mit seinem modernen Ambiente in vielen verschiedenen Grüntönen aber ein gutgeeignetes Stadthotel.

Die Zimmer sind sauber und haben bequeme Betten. Das Frühstücksbuffet hätte etwas großzügiger und abwechslungsreicher sein können.

Die Sehenswürdigkeiten

Auch bei den Museen und Sehenswürdigkeiten hat Wien für jeden Geschmack etwas zu bieten. In unserer kurzen Zeit waren unsere Highlights:

  • Hofburg mit den Kaiserappartements von der „Sisi“ und ihrem Kaiser Franz Joseph, der Silberkammer, sowie dem Sisi-Museum mit € 9,90 nicht ganz preiswert, aber lohnenswert, für die, die sich für kaiserliche Geschichte interessieren.

    Wiener Hofburg

    Ein weiteres Highlight ist die Spanische Hofreitschule, 1752 gegründet. Sie praktiziert die klassische Reitkunst. Die von Musik begleitete Vorführung der Lipizzaner in der Winterreitschule begeistert auch Nicht-Pferdenarren.

 

  • Kaisergruft ist die Begräbnisstätte der Habsburger und gehört ebenfalls zur Hofburg. Die Gruft befindet sich am „Neuen Markt“ unter der Kapuziner Kirche,die heute von den gleichnamigen Ordensbrüdern betreut wird. Einlass € 5,- bis 18:00h.

Wiener Kaisergruft

  • Der Stephansdom, das Wahrzeichen am Stephansplatz ist seit 1365 Domkirche. Namensgeber ist der Heilige Stephanus, der als erster christlicher Märtyrer gilt. Das gotische Bauwerk ist 107 m lang und 34 m breit. Eine Führung durch den prachtvollen Innenraum des Doms ist empfehlenswert. Die Katakomben unter demDom zeigen unzählige Gebeine, da diese als Friedhof über mehrere Jahre diente. Hier wurden unter anderem auch die Opfer der 1713 ausgebreiteten Pest Wiens beigesetzt. Man schätzt, dass ca. 11000 Tote hier ihre letzte Ruhestätte fanden.

Wiener Stephansdom

  • Graben Der alte römische Befestigungsgraben ist mit Beginn des 20 Jahrhunderts zum Lebensnerv Wiens geworden. Im Erdgeschoss der hohen Bürgerhäuser reihen sich elegante Ladengeschäfte und Cafés aneinander. Im Zentrum die barocke Pestsäule von 1693 mit Personifizierung der besiegten Seuche, einer alten Hexe und dem betenden Kaiser Leopold I., dem Stifter der Säule.

Wiener Graben

  • Mozarthaus In der pittoresken Domgasse befindet sich das Haus, in dem Mozart während seiner kreativen Phase zwischen 1784 und 1787 lebte. Hier komponierte er die Hochzeit des Figaro (1786). Die Einrichtung besteht aus einigen seiner Möbel und zeitgenössischen Stücken. Ein Modell am Eingang zeigen die Wohnung zur Zeit Mozarts. In der 2. Etage fühlt man sich in die Mozartzeit versetzt.

 

  • RathausDas monumentale neogotische Rathaus (1883), leicht erkennbar an seinen 98m hohen Turm mit dem Rathausmann, einem bannertragendem Ritter, auf der Spitze. Vor dem Gebäude mit sieben Höfen finden große Volksfeste statt.

Wien bietet so viele Sehenswürdigkeiten, sodass zwei Tage eindeutig zu kurz sind. Leider war für das Schloss Schönbrunn, der Sommerresidenz der Kaiser, zu wenig Zeit. Auch den Prater mussten wir in der Kürze der Zeit von der Liste streichen, Anlass genug, um ein zweites Mal Wien zu besuchen.

Fazit

Wien bietet so viele Sehenswürdigkeiten, sodass zwei Tage eindeutig zu kurz sind. Leider war für das Schloss Schönbrunn, der Sommerresidenz der Kaiser, zu wenig Zeit. Auch den Prater mussten wir in der Kürze der Zeit von der Liste streichen, Anlass genug, um ein zweites Mal Wien zu besuchen.

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